Page 11 - Imagebroschüre des Leasingverbands
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  „Aufgrund des ausgeprägten Know-hows über die Wirt- schaftsgüter und der Tatsache, dass Leasing-Gesell- schaften schon qua Geschäftsmodell Eigentümer des verleasten Objekts bleiben, verstehen wir uns als Teil der Realwirtschaft“, führt BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen einen zweiten Erfolgsfaktor und ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zu klassischen Fi- nanzierungsinstrumenten auf.
Leasing dominiert im Mittelstand
Weiterer Erfolgsfaktor ist die mittelständische Prägung der Leasing-Wirtschaft und die Partnerschaft mit dem Mittelstand. Leasing genießt eine hohe Anziehungskraft im Mittelstand: Vier von fünf Unternehmen ziehen Lea- sing regelmäßig für ihre Investitionspläne in Betracht. Gut 90 Prozent der rund 1,8 Millionen Leasing-Verträge wer- den pro Jahr mit mittelständischen Kunden geschlossen.
Nicht nur die Kunden stammen im Schwerpunkt aus dem Mittelstand. Auch die Leasing-Branche selbst ist mittelständisch geprägt und spiegelt in ihrer Struktur die Unternehmenslandschaft in Deutschland wider. „Als Mittelstand für den Mittelstand – dies ist ein ganz wich- tiger Treiber unseres Erfolgs“, erläutert die BDL-Haupt- geschäftsführerin. So können die Kunden auf eine Bera- tung auf Augenhöhe vertrauen. Wir wissen, was es heißt, ein mittelständisches Unternehmen zu führen.
Vielfältige Argumente für Leasing
Neben einer professionellen Beratung überzeugt Leasing die Finanzentscheider in den Unternehmen mit einer Rei- he von Vorteilen: Die Planbarkeit durch Leasing und die Liquiditätsschonung sind häufig genannte Argumente. Werden zusätzlich zum Fahrzeug, zur Maschine oder der IT-Ausstattung noch Servicekomponenten wie Wartung, Reparatur, Versicherung oder Full-Service-Pakete ver- einbart, sind Kosten noch besser planbar. Daher ist es ein anhaltender Trend, Dienstleistungen ergänzend zum Leasing-Vertrag zu buchen.
Laut einer aktuellen Marktstudie schätzen Leasing- Kunden besonders die Leasing-Grundidee „Nutzen statt Eigentum“. Denn das Argument der Rückgabe des Leasing-Objekts führt die Leasing-Motive an: Nach Ab- lauf der Leasing-Vertragsdauer wird das genutzte Wirt-
Leasing ist eine wesentliche Säule der Unternehmensfinanzierung und u.a. im Maschinen- und Anlagenbau fest verwurzelt.
schaftsgut zurückgegeben oder kann gegen ein neues ausgetauscht werden. Für Mittelständler ist die Rückga- bemöglichkeit interessant, wenn in neue, moderne Anla- gen investiert wird, oder wenn es darum geht, stets auf dem neuesten technischen Stand zu sein und Computer, Fahrzeuge, Maschinen oder Medizintechnik nach nur kurzer Zeit auszutauschen. Das Argument kommt zum Beispiel beim Fahrzeugleasing, dem größten Segment der Branche, zum Tragen: Kein Unternehmer möchte sei- nen Firmenwagen selbst auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkaufen. Dafür fehlen Zeit und Expertise. Stattdessen gibt der Kunde das Fahrzeug nach durchschnittlich drei Jahren der Leasing-Gesellschaft zurück oder tauscht es gegen ein neueres Modell aus. So sorgt er auch dafür, stets die modernsten und umweltfreundlichsten Fahr- zeugmodelle im Fuhrpark zu haben.
Beim IT-Leasing arbeiten Leasing-Gesellschaften die nach der Leasing-Zeit zurückgegebene Hardware auf. Ge- brauchte IT-Geräte werden verkauft und weiter verwendet statt auf dem Schrottplatz zu enden. Ein Computer oder Laptop geht so im Laufe seines Lebens durch mehrere Hände, bevor er endgültig verschrottet wird. Dies spart wertvolle Ressourcen. a
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